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Neuer europäischer Plan zum Schutz von Kindern vor den Gefahren sozialer Netzwerke
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Neuer europäischer Plan zum Schutz von Kindern vor den Gefahren sozialer Netzwerke

منبع تصویر: www3.nhk.or.jp

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Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission, wird am Donnerstag einen Gesetzesentwurf an die Mitgliedstaaten der Europäischen Union vorschlagen, der darauf abzielt, den Zugang von Kindern unter 15 Jahren zu sozialen Netzwerken einzuschränken. Diese Maßnahme erfolgt im Zuge der zunehmenden Besorgnis über die negativen Auswirkungen sozialer Netzwerke auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.

Notwendigkeit der Festlegung von Altersgrenzen

Von der Leyen betonte in ihrer jährlichen Rede zur Lage der Europäischen Union die Bedeutung der Festlegung von Altersgrenzen für die Nutzung sozialer Netzwerke. Sie wies auch auf die Herausforderungen hin, mit denen Eltern konfrontiert sind, darunter Schlaflosigkeit, Angstzustände und sogar Selbstverletzungen bei Kindern. Sie sagte: „Eltern sehen Tag und Nacht die Kosten dieser Situation: Schlaflosigkeit, Angst und sogar Selbstverletzung. Und in einer zunehmenden Anzahl von Fällen sogar tödliche Tragödien.“

Details des vorgeschlagenen Gesetzesentwurfs

Gemäß diesem Gesetzesentwurf wird die Nutzung sozialer Netzwerke für Kinder unter 13 Jahren vollständig verboten. Kinder im Alter von 13 und 14 Jahren dürfen nur dann ein Benutzerkonto erstellen, wenn sie unter der Aufsicht ihrer Eltern oder gesetzlichen Vertreter stehen. Dieser Vorschlag verpflichtet auch die Betreiber sozialer Netzwerke, sichere und schützende Designs für Nutzer im Alter von 15 bis 18 Jahren bereitzustellen. Diese Maßnahmen dienen dem Schutz von Jugendlichen vor unangemessenen Inhalten und verschiedenen Gefahren des digitalen Raums.

Entwicklung internationaler Kooperationen

Ursula von der Leyen verwies in ihrer Rede auch auf weitere Pläne. Einer dieser Pläne sieht die Schaffung eines Sicherheitsrates vor, der Länder außerhalb der Europäischen Union, einschließlich Großbritannien und der Ukraine, umfassen wird. Ziel dieses Rates ist es, neuen Bedrohungen wie der Eindringung von Drohnen in den Luftraum europäischer Länder zu begegnen. Außerdem sprach von der Leyen über neue Kooperationen mit Kanada und kündigte an, dass die Europäische Union mit diesem Land eine „assoziierte Mitgliedschaft“ schaffen wird, um die Zusammenarbeit in den Bereichen Verteidigungsindustrie und kritische Rohstoffe zu stärken.

Diese Pläne zielen nicht nur darauf ab, Jugendliche vor den Gefahren des digitalen Raums zu schützen, sondern auch die internationale Zusammenarbeit im Bereich Sicherheit und Verteidigung zu fördern. Es scheint, dass diese Maßnahmen eine sicherere und gesündere Zukunft für kommende Generationen in Europa bieten können.

Quelle: www3.nhk.or.jp