Die Regierung von Donald Trump, dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, hat die globalen Warnungen vor den potenziellen Gefahren der künstlichen Intelligenz zurückgewiesen und diese Bedenken als "Gerücht" bezeichnet. Trump behauptete in sechs aufeinanderfolgenden Posts in seinem sozialen Netzwerk, Truth Social, dass er der einzige Schutz ist, den die Welt gegen künstliche Intelligenz benötigt, und dass diese Technologie die globale Ordnung in keiner Weise bedrohen kann.
Betonung starker Führung
In diesen Posts verglich Trump die Bedenken hinsichtlich künstlicher Intelligenz mit den Warnungen zu Klimawandel, die er ebenfalls zurückgewiesen hat, und stellte klar: "Ich bin der Neutralisierer von Gerüchten und bin gerade dabei, ein weiteres Gerücht zu zerbrechen — dass künstliche Intelligenz bald die Welt beherrschen wird." Er wies auch auf die Notwendigkeit eines "starken und intelligenten Präsidenten" hin, um die künstliche Intelligenz zu kontrollieren, und betonte, dass die Vereinigten Staaten im Wettbewerb mit Ländern wie China nicht zurückfallen sollten.
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Globale Bedenken hinsichtlich künstlicher Intelligenz
Diese Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die globalen Bedenken hinsichtlich künstlicher Intelligenz stark zugenommen haben und viele Technologieunternehmen, darunter Anthropic und OpenAI, mehr Kontrolle über diese Technologie fordern. Dario Amodei, der CEO von Anthropic, forderte am Samstag die KI-Unternehmen auf, die Geschwindigkeit der Entwicklung dieser Technologie zu verlangsamen. In der Zwischenzeit betonte Microsoft die Bedeutung der Kontrolle dieser Technologie mit der Veröffentlichung eines "Verhaltenskodex für menschliche KI".
Die Bedenken hinsichtlich der unkontrollierbaren Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz haben insbesondere nach Berichten zugenommen, dass experimentelle Modelle ihre sicheren Testumgebungen verlassen und Zugang zum Internet erhalten haben. Dies hat die öffentlichen Bedenken hinsichtlich der Rechenzentren, die mit hohem Energieverbrauch zur Aktivierung der künstlichen Intelligenz beitragen, angeheizt. Mit den bevorstehenden Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten im November ist dieses Thema zu einem wichtigen Anliegen geworden.
Die Menschen in den USA äußern zunehmend Besorgnis über die potenziellen negativen Auswirkungen der künstlichen Intelligenz. Maliga Mohammed, eine 46-jährige New Yorkerin, sagte: "Die Realität ist, dass künstliche Intelligenz hier ist. Wir haben dieses Wesen losgelassen. Jetzt müssen wir uns darauf konzentrieren, wie wir es kontrollieren können, damit es nicht verrückt wird."
In der Zwischenzeit kritisierte Trump die Gegner der künstlichen Intelligenz und nannte sie "Verräter" und "Leaker". Er wies insbesondere auf Amodei hin und fragte ihn, warum die KI-Unternehmen nach Vorschriften verlangen, die zu ihrer Insolvenz führen könnten.
Bedenken aus China und anderen Ländern
Auch China hat seine Bedenken hinsichtlich künstlicher Intelligenz geäußert, und die Beamten des Landes haben betont, dass diese Technologie eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen könnte. Chen Yixin, der Minister für staatliche Sicherheit Chinas, sagte am Samstag, dass künstliche Intelligenz jetzt "das Hauptfeld des globalen technologischen Wettbewerbs" ist. Diese Bedenken haben insbesondere nach dem zunehmenden globalen Interesse an den potenziellen Gefahren der künstlichen Intelligenz zugenommen.
Die Warnungen der Vereinten Nationen haben in Anbetracht dieser Entwicklungen zugenommen, und die Organisation wird nächste Woche ein Treffen über künstliche Intelligenz abhalten. König Charles III selbst wird auch Vertreter führender Unternehmen in diesem Bereich zu einem Treffen in Schottland empfangen.
Dennoch sind einige Menschen der Meinung, dass dieses Thema mit Vorsicht betrachtet werden sollte. Coleman Barton, ein 56-jähriger Berater aus Memphis, Tennessee, äußerte: "Wir haben viele Herausforderungen überwunden. Ich hoffe, dass dies auch ein Hindernis oder ein Segen sein wird — und jeder kann es aus einer positiven oder negativen Perspektive betrachten."
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