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Die Trump-Regierung strebt eine Reduzierung der Unterstützung für gefährdete Arten an
Umwelt

Die Trump-Regierung strebt eine Reduzierung der Unterstützung für gefährdete Arten an

منبع تصویر: euronews.com

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Die Trump-Regierung hat mit der Veröffentlichung einer umfassenden Richtlinie die Art und Weise geändert, wie mit dem unbeabsichtigten Töten geschützter Arten umgegangen wird. Diese Änderung könnte bedeuten, dass unbeabsichtigte Schäden an Wildtieren nicht mehr als illegales Verhalten angesehen werden. Eine Notiz von Brian Neswick, dem Direktor der US-Fisch- und Wildtierbehörde, wurde an die Feldbüros dieser Organisation gesendet und fordert eine Neudefinition des Begriffs „take“ im Rahmen des Endangered Species Act von 1973 (ESA).

Neue Definition und ihre Folgen

Nach der neuen Definition wird „take“ als „eine positive Handlung, die absichtlich gegen ein bestimmtes Tier oder Tiere gerichtet ist“ verstanden. Diese Änderung, die unbeabsichtigte Schäden, die aus wirtschaftlichen Aktivitäten resultieren, aus dem Begriff „take“ ausschließt, könnte bedeuten, dass ein Schiff, das versehentlich einen Wal rammt, diesen nicht „genommen“ hat, da der Kurs des Schiffs nicht gegen den Wal gerichtet war. Auch das Fällen eines Baumes, in dem Fledermäuse leben, wird nur dann als „take“ betrachtet, wenn das Ziel des Baumfällens darin besteht, sie zu töten oder zu fangen.

Kritik an den gesetzlichen Änderungen

Diese Notiz, die vom Center for Biological Diversity erhalten und veröffentlicht wurde, wurde nach einer vorherigen gesetzlichen Änderung herausgegeben, die die Definition von „Schaden“ im Rahmen des ESA aufgehoben hat. Das US-Innenministerium hat die Richtigkeit dieser Notiz ebenfalls bestätigt und erklärt, dass „diese Notiz die Richtlinien der US-Fisch- und Wildtierbehörde zur Durchsetzung des Endangered Species Act nach der Aufhebung der gesetzlichen Definition von 'Schaden' genau widerspiegelt“. Laut diesem Ministerium umfasst das Verbot von 'take' weiterhin Verhaltensweisen wie Belästigung, Verfolgung, Jagd, Schießen, Verletzen, Töten, Fangen oder Sammeln von geschützten Wildtieren.

Diese Maßnahme hat heftige Kritik von Umweltschutzgruppen hervorgerufen. Brett Hartl, Direktor für Regierungsangelegenheiten beim Center for Biological Diversity, bezeichnete diese Änderung als „einen Schlag ins Herz des Endangered Species Act“ und erklärte, dass diese Maßnahme der Bundesregierung erlaube, das Töten einiger der beliebtesten Wildtiere Amerikas zu genehmigen. Hartl äußerte: „Die Trump-Regierung bemüht sich intensiv, den Umweltschutz abzubauen, aber diese äußerst radikale Maßnahme ist sowohl grausam als auch äußerst illegal. Das Töten von gefährdeten Wildtieren ist illegal, egal ob dies absichtlich geschieht oder nicht“.

Quelle: euronews.com