Moldawien, Griechenland und Irland haben in der ersten Hälfte des Jahres 2026 einen erheblichen Anstieg der Touristeneinreisen verzeichnet. Laut dem neuesten Bericht des Global Tourism Barometers hat Europa als eines der besten Reiseziele einen Anstieg der Touristeneinreisen um 3 Prozent erlebt. Dies geschieht, während der Rest der Welt nur ein Wachstum von 0,4 Prozent verzeichnet hat.
Wachstum des Tourismus in Europa
Insgesamt haben etwa 350 Millionen internationale Touristen seit Beginn des Jahres bis Ende Juni Europa besucht. Dieses Wachstum war in verschiedenen Regionen Europas unterschiedlich. Insbesondere die südlichen Mittelmeerländer und Mittelosteuropa verzeichneten mit einem Anstieg von 4 Prozent das größte Wachstum. Während Nordeuropa ein Wachstum von 3 Prozent erlebte, erlebte Westeuropa einen Rückgang von 1 Prozent bei den Touristeneinreisen. Dieser Rückgang wurde auf die Hitzewelle im Juni und die sinkende Nachfrage nach Fernreisen in einigen Zielen zurückgeführt.
Mehr erfahren: Neue Eurostar-Züge mit Doppelstockwagen werden bis 2031 in Betrieb genommen
Auswirkungen von Krisen auf den Tourismus
Die Situation im Nahen Osten hat ebenfalls Auswirkungen über diese Region hinaus und zeigt deutlich, dass in der heutigen vernetzten Welt ein Bedarf an Resilienz in allen Teilen der Welt besteht. Der Generalsekretär der Weltorganisation für Tourismus, Zeynep Al-Nuys, wies darauf hin, dass die Nachfrage nach Tourismus sich in Richtung näherer und zugänglicherer Reiseziele verschoben hat. Während der Nahe Osten mit einem Rückgang der Touristeneinreisen um 22 Prozent konfrontiert war, erlebten Südasien und Südostasien Rückgänge von 5 und 1 Prozent.
In der Zwischenzeit hat Moldawien mit einem Anstieg von 25 Prozent bei den Touristeneinreisen das höchste Wachstum in Europa verzeichnet. Griechenland und Irland stehen ebenfalls mit einem Anstieg von 15 Prozent auf der Liste der beliebten Reiseziele. Dieser Anstieg zeigt die zunehmende Attraktivität dieser Länder für internationale Touristen.
Andererseits haben auch andere Reiseziele weltweit, wie El Salvador, Paraguay und Bhutan, bemerkenswerte Wachstumsraten von 37, 34 und 31 Prozent erlebt. Dennoch deuten die Prognosen für 2026 auf ein Wachstum von 1 bis 2 Prozent bei den Touristeneinreisen hin, was im Vergleich zu früheren Prognosen mit einem Wachstum von 3 bis 4 Prozent einen Rückgang darstellt.
Mehr erfahren: Usbekische Hochzeit: Traditionen, Familie und der Beginn des gemeinsamen Lebens · Europa steht an der Spitze der Rangliste der schönsten Radwege der Welt




