Sebastian Coe, Präsident der World Athletics, betonte in einem Interview die Position dieser Organisation, das Verbot für russische Sportler fortzusetzen, und sagte: "Wir werden an unserer Position festhalten und sie verteidigen." Diese Äußerungen wurden im Anschluss an die jüngsten Änderungen in den Richtlinien des Internationalen Olympischen Komitees und anderer Sportverbände gemacht.
Rechtliche und sportliche Konsequenzen
Der russische Leichtathletikverband hat gegen diese Entscheidung beim Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne (CAS) Einspruch erhoben und behauptet, dass dieses Verbot den grundlegenden Interessen der Leichtathletik in Russland schadet und das Recht russischer Sportler, an Wettkämpfen teilzunehmen, einschränkt. Eine Gruppe von russischen Sportlern hat sich ebenfalls an die Menschenrechtskommissionen des IOC und der Vereinten Nationen gewandt und erklärt, dass dieses Verbot ihre Rechte verletzt und ihrer Karriere schadet.
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Starke Position des Leichtathletikverbands
Coe betonte als Antwort auf die Kritik und den rechtlichen Druck aus Russland, dass dies eine philosophische und keine persönliche Angelegenheit sei. Er sagte: "Wir kämpfen für die Integrität des Wettbewerbs und die Integrität der Athleten, und es ist das Recht eines internationalen Verbandes, über die Bedingungen der Qualifikation zu entscheiden." Diese Position wurde eingenommen, während andere Verbände wie die der Ringer und Judoka ähnliche Einschränkungen gelockert haben.
Coe's Vermächtnis bei World Athletics
Sebastian Coe, der als einer der Olympiasieger Großbritanniens bekannt ist, sagte am Rande der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Budapest, dass diese Veranstaltung eines seiner wichtigsten Vermächtnisse sein wird. Er erklärte: "Wir verändern die Einstellung zum Sport und wollen, dass dieser Wettbewerb ein anderes Gefühl und eine andere Form hat. Die Preisgelder dieser Veranstaltung sind erheblich höher als je zuvor, nämlich 10 Millionen Dollar."
Coe verwies am Ende seiner Amtszeit im Jahr 2027 auf seine Errungenschaften und sagte, dass der Leichtathletikverband nun über die besten Leistungen im Management im olympischen Bewegungsbereich verfüge. Er sprach über die Bemühungen zur Wahrung der Souveränität und Transparenz bei Wahlen und Anti-Doping-Programmen und betonte die Bedeutung der Sicherstellung der Geschlechtergerechtigkeit in diesem Sport.
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