Russland hat mit vorzeitigen Wahlen in den besetzten Gebieten der Ukraine begonnen, während die Parlamentswahlen des Landes vom 18. bis 20. September stattfinden sollen. Diese Abstimmung wird als Maßstab für die öffentliche Meinung über den Krieg in der Ukraine, der nun seit fünf Jahren andauert, präsentiert. Mobile Wahlteams besuchen die Häuser der Bewohner in ländlichen Gebieten und bringen Wahlurnen und tragbare Wahlkabinen mit.
Wahlprozess und militärische Überwachung
Die gezeigten Bilder zeigen, dass die Bewohner außerhalb ihrer Häuser abstimmen, während Mitglieder der zentralen Wahlkommission Russlands, zusammen mit Militärs und Polizeibeamten, diesen Prozess überwachen. In Frontgebieten wie Donezk reisen Wahlbeamte in Begleitung von Polizei- und Militärkräften zu den Bewohnern. Währenddessen zeigen aufgezeichnete Filme nicht die Anzahl der Wähler, und es gibt keine offiziellen Statistiken zur Wahlbeteiligung.
Mehr lesen: Huthis haben mehr Inseln im Roten Meer im Jemen übernommen
Internationale Reaktionen und rechtlicher Status
Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) hat die Bewohner der besetzten Gebiete gewarnt, an diesen Wahlen nicht teilzunehmen. Diese Behörde hat erklärt, dass die Organisation oder Förderung dieser Wahlen nach ukrainischem Recht als Straftat angesehen werden kann und bis zu 10 Jahre Haft nach sich ziehen könnte. Die zentrale Frage ist jedoch, welche Optionen die Menschen haben, wenn bewaffnete Soldaten vor ihren Haustüren stehen?
Kiew und westliche Regierungen betrachten die Durchführung von Wahlen in den besetzten Gebieten der Ukraine als illegal und beschreiben sie als eine "Scheinwahl", deren Ziel es ist, die Kontrolle Moskaus über diese Gebiete zu legitimieren. Währenddessen halten die globalen Reaktionen zu diesem Thema an, und internationale Analysten untersuchen die Auswirkungen dieser Maßnahme auf die Sicherheit und Stabilität der Region.
Mehr lesen: Trump: Die Leistung der NATO und Europas gegenüber Iran war enttäuschend · Die Mitte-Links-Partei Schwedens führt die Wahlen an, aber die endgültigen Ergebnisse sind noch unklar




