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Neue Analyse zur Reduzierung von Kohlenstoff in der Schwerindustrie Europas ohne Beeinträchtigung des Wirtschaftswachstums
Wirtschaft

Neue Analyse zur Reduzierung von Kohlenstoff in der Schwerindustrie Europas ohne Beeinträchtigung des Wirtschaftswachstums

منبع تصویر: euronews.com

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Die von der Euro-Mediterranen Klimawandel-Stiftung (CMCC Foundation), der Politecnico di Milano und der Technischen Universität Berlin durchgeführte Forschung zeigt, dass Europa die Treibhausgasemissionen in der Schwerindustrie erheblich reduzieren kann, ohne die Beschäftigung oder das Wirtschaftswachstum zu gefährden.

Reduzierung der Treibhausgasemissionen durch den Einsatz von grünem Wasserstoff

Laut dieser Studie kann der Einsatz von grünem Wasserstoff zu einer geringeren Nutzung fossiler Brennstoffe bei der Stahl- und Chemikalienproduktion führen. Um die strengen Emissionsreduktionsziele zu erreichen, die eine Reduzierung um 90 Prozent bis 2040 erfordern, muss der Großteil des Stahls, Ammoniaks und Methanols mit grünem Wasserstoff produziert werden.

Herausforderungen der Zementindustrie und deren Auswirkungen auf die Umwelt

Die Zementindustrie steht aufgrund der CO2-Emissionen im Produktionsprozess vor größeren Herausforderungen. Diese Studie zeigt, dass die Emissionen in Zementwerken durch den Einsatz neuer Technologien reduziert werden können, obwohl einige Kritiker an der Effizienz dieser Technologien im großen Maßstab zweifeln.

Gleichzeitig wird der Übergang zur grünen Produktion kostenintensiv sein. Es wird prognostiziert, dass die europäischen Industrien bis 2040 erhebliche Investitionen in Infrastruktur und Ausrüstung benötigen, während die Kosten bis 2050 sinken werden. Europa könnte jedoch im Wettbewerb mit Regionen, die günstigere erneuerbare Energien haben, gefährdet sein.

Eine Lösung könnte darin bestehen, die Fabriken näher an die erneuerbaren Energiequellen zu bringen. Diese Studie zeigt, dass durch die Verlagerung der Produktion in Regionen wie Spanien und die nordischen Länder die Stromkosten gesenkt werden können. Doch dieser Übergang ist mit Herausforderungen hinsichtlich der Verlagerung von Fabriken und dem Bau neuer Infrastrukturen verbunden.

Schließlich könnte der Import bestimmter energieintensiver Materialien wie Ammoniak und Methanol dazu beitragen, die Kosten zu senken und den Unternehmen zu ermöglichen, die Endfertigungsprozesse in ihren bestehenden Fabriken in Europa aufrechtzuerhalten. Diese Strategie könnte dazu beitragen, die Abhängigkeit Europas von der inländischen Produktion zu verringern, obwohl diese neue Abhängigkeit ihre eigenen Risiken mit sich bringen könnte.

Quelle: euronews.com