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Katar warnt vor den Folgen der Schließung der Bab al-Mandab
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Katar warnt vor den Folgen der Schließung der Bab al-Mandab

منبع تصویر: euronews.com

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Katar hat vor den Gefahren der Schließung der Bab al-Mandab gewarnt und erklärt, dass diese Maßnahme katastrophale Folgen für die gesamte Welt nach sich ziehen könnte. Ibrahim bin Sultan Al-Hashimi, Direktor für Medien und Kommunikation im Außenministerium von Katar, betonte auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Doha, dass die Schließung dieses Zugangs zum Roten Meer in einer Situation, in der auch die Straße von Hormus geschlossen ist, die Lage verschärfen wird.

Globale Folgen der Schließung der Bab al-Mandab

Al-Hashimi sagte auf dieser Konferenz: "Die Welt leidet bereits genug unter der Schließung der Straße von Hormus, daher können wir die Bab al-Mandab nicht auch noch in diese Gleichung einfügen." Er warnte, dass die Schließung dieser internationalen Wasserstraßen nicht zur "neuen Normalität" werden dürfe und forderte die Länder auf, zusammenzuarbeiten, um diese Situation zu verhindern.

Stärkung der Position der Houthi in der Bab al-Mandab

Diese Warnung wurde nach der Eroberung weiterer Inseln durch die von Iran unterstützten Houthi im Roten Meer, insbesondere in der Nähe der Bab al-Mandab, ausgesprochen. Beamte der jemenitischen Regierung und die Houthi gaben am Montag bekannt, dass diese Gruppe die großen und kleinen Hanish-Inseln nach dem Rückzug der verbündeten Truppen der Regierung erobert hat. Die Houthi hatten zuvor auch den Küstenhafen Al-Mokha und die Insel Perim unter ihre Kontrolle gebracht.

Saudi-Arabien unterstützt die international anerkannte jemenitische Regierung, und deren Truppen versuchen, sich nach diesen Verlusten neu zu formieren. Die Houthi haben auch zahlreiche Angriffe auf die Öl-Infrastruktur und saudische Schiffe im Roten Meer durchgeführt, was den Druck auf die Energieversorgung in dieser Region erhöht hat.

Strategische Bedeutung der Bab al-Mandab

Die Bab al-Mandab, was auf Arabisch "Tor der Tränen" bedeutet, verbindet den Golf von Aden mit dem Roten Meer und somit müssen Schiffe, die zwischen Asien und Europa über den Suezkanal reisen, diese Region durchqueren. Frühere Angriffe der Houthi haben viele Schiffe gezwungen, um Südafrika herumzufahren, was zu Verzögerungen und zusätzlichen Kosten für die Reisen geführt hat.

Das Außenministerium von Katar hat erklärt, dass es mit regionalen und internationalen Partnern zusammenarbeitet, um die Verhandlungen über die Freiheit der Schifffahrt durch die Straße von Hormus zu unterstützen, und hat die Bedeutung der Diplomatie zur Lösung dieser Krisen betont. Al-Hashimi sagte: "Es ist nicht unmöglich, denn letztendlich wird die einzige Lösung am Verhandlungstisch gefunden werden, und wir arbeiten ernsthaft daran."

Quelle: euronews.com