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John Coltrane: Die freie Stimme des Jazz in geheimen Aufnahmen 50 Jahre später
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John Coltrane: Die freie Stimme des Jazz in geheimen Aufnahmen 50 Jahre später

اورانیور فارسی 2 دقیقه زمان مطالعه 38,012

Im August 1965, auf dem Höhepunkt seines Ruhms, trat der legendäre Saxophonist John Coltrane beim Downbeat Jazz Festival in Chicago auf. Er präsentierte sich als neues Mitglied zusammen mit dem jungen, experimentellen Musiker Archie Shepp und seine Band entfernte sich mit einer Reihe von schnellen und freien Improvisationen von den üblichen Strukturen. Diese Aufführung war so energiegeladen und aggressiv, dass Berichte von zahlreichen Zuschauerausgängen berichteten.

Warum distanzierte sich Coltrane vom Ruhm?

Die Kritiken damals waren äußerst scharf, sodass einer der Autoren feststellte: „Sie boten eine geschmacklose Darbietung von Musikalität dar.“ Coltrane, der nach seiner Trennung von Miles Davis zu einer der größten Persönlichkeiten des Jazz geworden war, führte mit der Veröffentlichung von herausragenden Alben wie Giant Steps und A Love Supreme eine neue harmonische Sprache im Jazz ein. Dennoch starb er 1967 im Alter von 40 Jahren an Leberkrebs.

Jetzt, ein Jahrhundert nach der Geburt dieses Stars, sind neue geheime Aufnahmen von ihm veröffentlicht worden, die einen frischen Blick auf diesen revolutionären Künstler werfen. Diese Aufnahmen zeigen, wie Coltrane sich von kommerziellen Erfolgen und Ruhm distanzierte und in Richtung freien Jazz bewegte. Er strebte danach, tiefere und spirituelle Emotionen in der Musik auszudrücken und stellte sich daher ernsthaften Herausforderungen in der Musikwelt.

Ein Erbe, das über die Zeit hinausgeht

Diese kürzlich entdeckten Aufnahmen könnten einen neuen Weg zur tieferen Verständnis der musikalischen Philosophie Coltranes eröffnen. Suchte er wirklich nach absoluter Freiheit in der Musik oder wollte er die Grenzen des Jazz sprengen? Diese Fragen bleiben weiterhin unbeantwortet und es scheint, dass Coltrane mit seinen Werken stets auf der Suche nach Antworten darauf war.

Quelle: theguardian.com