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Hans-Joachim Watzke: Gianni Infantino sollte von der FIFA-Präsidentschaft zurücktreten
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Hans-Joachim Watzke: Gianni Infantino sollte von der FIFA-Präsidentschaft zurücktreten

منبع تصویر: saat24.news

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Hans-Joachim Watzke, einer der Vizepräsidenten des Deutschen Fußball-Bundes, erklärte auf einem Festival in Berlin deutlich, dass Gianni Infantino, der 56-jährige Präsident der FIFA, ohne jegliche Rechtfertigung oder Ausrede von seinem Posten zurücktreten sollte. Diese Äußerungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem der Deutsche Fußball-Bund einer der wenigen Verbände ist, die sich geweigert haben, Infantino bei den bevorstehenden Wahlen erneut zu unterstützen.

Gründe für Infantinos Rücktritt

Watzke nannte in seiner Rede drei Hauptgründe für die Notwendigkeit des Rücktritts des FIFA-Präsidenten. Der erste Grund bezieht sich auf die Vergabezeremonie des FIFA-Friedenspreises im Dezember 2025, die Infantino ins Leben gerufen hat und die an Donald Trump, den ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten, verliehen wurde. Watzke betonte dazu: „Man kann sich nicht als Urheber einer Idee positionieren und sie dann teilen; das ist gefährlich.“

Umstrittenes Management und inakzeptable Pläne

Der zweite Grund für die Kritik an Infantino ist das umstrittene Management der roten Karte für Folarin Balogun während der Weltmeisterschaft. Der amerikanische Spieler wurde im Sechzehntelfinale wegen einer roten Karte bestraft, jedoch wurde seine Sperre nach einem Telefonanruf von Trump an Infantino aufgehoben. Watzke bezeichnete diese Situation als inakzeptabel und wies auf die mangelnde Transparenz in den Entscheidungsprozessen hin.

Der dritte Grund ist der umstrittene Plan zur Gründung eines Unternehmens, das am 28. Juli vorgestellt wurde und nur vier Tage später wieder aufgegeben wurde. Watzke äußerte dazu: „Das ist völlig verrückt; niemand wusste davon, nicht einmal die Vizepräsidenten der FIFA und die Mitglieder des Rates dieser Organisation.“ Dieses Thema hat weitere Bedenken hinsichtlich der Transparenz und der finanziellen Verwaltung der FIFA aufgeworfen.

Vorher hatte auch der Markenpräsident Neuendorf, der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, betont, dass das Vertrauen in die derzeitige FIFA-Management vollständig verloren gegangen sei und es an der Zeit sei, die Ära Infantino zu beenden. Derzeit ist Infantino der einzige Kandidat für die FIFA-Präsidentschaftswahlen, die am 18. März 2027 stattfinden sollen. Dies könnte Auswirkungen auf die Zukunft des Fußballs und dessen Management auf globaler Ebene haben.

Quelle: saat24.news