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GSMA fordert Senkung der Kosten für Smartphones, um Zugang zur KI-Revolution zu ermöglichen
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GSMA fordert Senkung der Kosten für Smartphones, um Zugang zur KI-Revolution zu ermöglichen

منبع تصویر: euronews.com

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GSMA, die weltweite Organisation der Telekommunikationsindustrie, hat dringende Maßnahmen zur Senkung der Smartphone-Kosten in einkommensschwachen Ländern gefordert, um den Zugang zu Künstlicher Intelligenz zu fördern. Diese Forderung wurde im Anschluss an die Veröffentlichung des jährlichen Berichts "Status der mobilen Internetverbindung 2026" erhoben, der den globalen Stand der mobilen Konnektivität untersucht. Laut diesem Bericht haben zwar 4,8 Milliarden Menschen Zugang zum mobilen Internet, 3,4 Milliarden sind jedoch weiterhin davon ausgeschlossen, obwohl 90 Prozent von ihnen im Bereich der mobilen Breitbandabdeckung leben.

Digitale Ungleichheit nimmt zu

Der Bericht der GSMA zeigt, dass das Wachstum der digitalen Bevölkerung weltweit erheblich verlangsamt ist, und es wird prognostiziert, dass bis 2025 etwa 160 Millionen neue Nutzer mit dem Internet verbunden sein werden, was im Vergleich zu 190 Millionen im Jahr 2024 einen Rückgang darstellt. Vivek Badrinath, CEO der GSMA, sagte dazu: "Künstliche Intelligenz kann Leben auf beispiellose Weise verbessern, aber diese Technologie hat keinen Sinn, wenn Menschen keinen Zugang zum Internet haben."

Badrinath warnte auch, dass die größte Gefahr nicht nur die Kluft zwischen verschiedenen Ländern, sondern auch die Kluft zwischen denjenigen ist, die am digitalen Wirtschaftsgeschehen teilnehmen können, und denen, die es nicht können. Die GSMA betont die Bedeutung, eine große Bevölkerungsgruppe in Entwicklungsländern nicht zurückzulassen, und hat Regierungen und Hersteller aufgefordert, Maßnahmen zur Senkung der Smartphone-Kosten zu ergreifen.

Steigende Kosten für Smartphones

Ein Hauptfaktor für die zunehmende digitale Ungleichheit sind die stark steigenden Kosten für Speicher und Chips von Smartphones, die durch die weltweite Nachfrage nach KI-Infrastruktur und Rechenzentren verursacht werden. Die Preise für Speicher sind kürzlich erheblich gestiegen und haben sich zwischen dem dritten Quartal 2025 und dem ersten Quartal 2026 mehr als verdoppelt, und im zweiten Quartal 2026 wird ein Anstieg um 80 bis 90 Prozent erwartet.

Diese Kostensteigerungen werden an die Verbraucher weitergegeben, und die Preise für grundlegende Smartphones sind für viele Menschen weltweit unerschwinglich geworden. Die GSMA warnt, dass diese Situation jahrelange Fortschritte bei der Verringerung der Nutzungslücke im Mobilfunk umkehren könnte. Badrinath betonte: "Wenn wir die Preise für grundlegende Smartphones nicht stabil halten können, werden Milliarden von Menschen von der nächsten Generation digitaler Dienste ausgeschlossen."

Laut dem diesjährigen Bericht werden bis Ende 2025 die Kosten für grundlegende Smartphones für die 20 Prozent der ärmsten Menschen in einkommensschwachen Ländern bis zu 44 Prozent ihres monatlichen Durchschnittseinkommens ausmachen, und in den Regionen südlich der Sahara wird dieser Wert auf 76 Prozent steigen. Die GSMA prognostiziert, dass der drastische Preisanstieg zu dem größten jährlichen Rückgang bei der Auslieferung von Smartphones in der Geschichte führen wird, wobei die Schwellenmärkte die am stärksten gefährdete Gruppe sein werden.

Vorgeschlagene Lösungen der GSMA

Um der wachsenden digitalen Ungleichheit entgegenzuwirken, hat die GSMA die Hersteller aufgefordert, den Preis für grundlegende Smartphones auf 30 Dollar zu senken, mit der Begründung, dass dies den Zugang zu Geräten für etwa 1,6 Milliarden Menschen ermöglichen könnte. Darüber hinaus könnte ein Preis von 20 Dollar diese Geräte für etwa 2,2 Milliarden Menschen zugänglich machen, die derzeit im Bereich der mobilen Breitbandabdeckung leben.

Die GSMA hat auch die Hersteller von Chips und Speicher aufgefordert, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um den Zugang zu kostengünstigen Komponenten für grundlegende Telefone zu erhöhen. Diese Maßnahme könnte den Smartphone-Herstellern helfen, ihre grundlegenden Geräte besser zugänglich zu machen. Darüber hinaus hat die GSMA betont, dass auch andere wesentliche Hindernisse für die digitale Inklusion, einschließlich niedriger Alphabetisierungsraten, digitaler Fähigkeiten, Sicherheitsbedenken und der Verfügbarkeit relevanter Inhalte, angegangen werden müssen.

Quelle: euronews.com