Fouad Hussein, der Außenminister des Iraks, berichtete in einem exklusiven Gespräch mit den Medien in Berlin über die Ergebnisse der Verhandlungen der hochrangigen irakischen Delegation mit deutschen Beamten. Diese Treffen fanden am Dienstag, dem 15. September 2026, statt, und Hussein betonte, dass das Thema der Fortsetzung der Präsenz deutscher Truppen im Irak in diesen Sitzungen nicht diskutiert wurde.
Positive Ergebnisse der Verhandlungen
Der Außenminister des Iraks antwortete auf die Frage eines Journalisten zu den Inhalten dieser Treffen: "Die Treffen mit dem Präsidenten und dem Kanzler Deutschlands sowie mit Vertretern von Unternehmen waren sehr gut. Wir streben danach, die bilateralen Beziehungen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu stärken."
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Fouad Hussein antwortete weiter auf die Frage, ob Bagdad Berlin gebeten habe, seine Truppen im Irak zu behalten, und betonte in diesem Zusammenhang: "Darüber wurde nicht gesprochen. Wir konzentrieren uns derzeit auf wirtschaftliche und Entwicklungsfragen."
Sicherheitslage nach dem 30. September
Der Außenminister des Iraks wies auch auf die Sicherheitslage seines Landes und die Möglichkeit von Entwicklungen nach dem 30. September hin, dem festgelegten Datum für das Ende der militärischen Mission der internationalen Koalition im Irak. Er äußerte die Hoffnung, dass "nichts passieren wird und die Situation ruhig bleibt."
Diese Äußerungen wurden gemacht, während eine hochrangige Delegation aus dem Irak unter der Leitung von Ali Faleh al-Zaydi, dem Premierminister des Landes, nach Berlin reiste. Diese Reise dient der Stärkung der bilateralen Zusammenarbeit und der Diskussion über wichtige regionale und internationale Themen.
Früher hatte Friedrich Merz, der Kanzler Deutschlands, in einem Gespräch mit den Medien betont, dass sein Land auf Anfrage Bagdads die militärische Präsenz im Irak am 30. September beenden werde. Diese Entscheidung wurde nach hochrangigen Verhandlungen getroffen und zeigt einen Wandel in der deutschen Haltung gegenüber ihrer Rolle im Nahen Osten.
Während Deutschland und der Irak bestrebt sind, ihre Beziehungen zu stärken, könnten diese Entwicklungen weitreichende Auswirkungen auf die Sicherheitslage in der Region haben. Viele Experten sind der Ansicht, dass Veränderungen in der Präsenz ausländischer Truppen die politische und soziale Stabilität im Irak beeinflussen können und die staatlichen Institutionen des Landes auf jede Art von Entwicklung vorbereitet sein müssen.
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