Die Bewohner der saudischen Hauptstadt Riad sahen am Samstag schwarzes Feuer und Rauch am King Khalid International Airport. Dieser Vorfall ereignete sich einige Stunden nach der Warnung vor einem Luftangriff durch lokale Behörden.
In sozialen Medien veröffentlichte Videos
In sozialen Medien veröffentlichte Videos zeigen eine hohe Säule aus Rauch, die vom Flughafen aufsteigt. Die Flugverfolgungs-Website Flightradar24 berichtete ebenfalls, dass der Flughafen mit "großen Problemen" konfrontiert ist. Ein Reporter berichtete auch von den Bemühungen der Feuerwehr, einen Tanklastwagen in der Nähe des Vorfalls zu löschen.
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Sicherheitswarnungen und öffentliche Besorgnis
Die saudische Zivilschutzbehörde warnte letzte Nacht die Bewohner mehrerer Regionen im Land und forderte sie auf, zu Hause zu bleiben und sich von Fenstern fernzuhalten. Nach einer Weile gab die Behörde bekannt, dass die Gefahr gebannt sei. Ein 27-jähriger Bewohner von Riad, der im Norden der Stadt lebt, sagte: "Ich hörte den Alarm und dann vibrierten meine Fenster. Das war wirklich beängstigend. Ich hätte so etwas nicht erwartet."
Steigende Spannungen in der Region
Dieser Vorfall ereignet sich zu einem Zeitpunkt, an dem die Angriffe von Houthi-Milizionären aus Jemen zunehmen. Die Houthis erklärten im Juli eine maritime Blockade gegen Saudi-Arabien und haben seitdem zunehmend Städte und die saudische Marine angegriffen. Dies hat die Spannungen im Nahen Osten, die derzeit von dem Iran-Konflikt und Spannungen im Hormuz-Straße betroffen sind, weiter verschärft.
Saudi-Arabien hat ebenfalls mit Luftangriffen auf diese Gruppe reagiert, die in diesem Monat große Teile von Jemen in einem schnellen Angriff erobert haben, aber nicht in der Lage waren, ihren Vormarsch zu stoppen. Khaled Khairy, stellvertretender Generalsekretär der Vereinten Nationen für den Nahen Osten, Europa, Amerika, Asien und den Pazifik, sagte: "Die Entwicklungen rund um die Bab-el-Mandeb-Straße zeigen einen dringenden Bedarf an Maßnahmen zur Verhinderung weiterer Bedrohungen für die Sicherheit des Roten Meeres und dieser wichtigen internationalen Wasserstraße." Er fügte hinzu: "Was jetzt notwendig ist, ist eine kontinuierliche Interaktion zur Verringerung der Spannungen, zur Verhinderung einer weiteren Eskalation und zur Wahrung der Freiheit der Schifffahrt."
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