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Die Führerin der Sozialdemokraten Schwedens, Magdalena Andersson, ist bereit, eine neue Regierung zu bilden
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Die Führerin der Sozialdemokraten Schwedens, Magdalena Andersson, ist bereit, eine neue Regierung zu bilden

منبع تصویر: euronews.com

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Magdalena Andersson, die Führerin der Sozialdemokraten Schwedens, erklärte: "Ich bin bereit, zu versuchen, eine neue Regierung zu bilden". Diese Äußerungen wurden nach dem Sieg ihrer Oppositionsallianz über die rechtsgerichtete Koalition bei den letzten Wahlen gemacht. Andersson sagte auf einer Pressekonferenz am Freitag: "Ich habe dem Parlamentspräsidenten mitgeteilt, dass ich bereit bin, zu versuchen, eine neue Regierung zu bilden". Sie betonte auch, dass sie Schweden mit einem neuen Geist der Zusammenarbeit führen möchte und ihr Ziel die Suche nach breiter Kooperation ist.

Herausforderungen bei der Bildung einer neuen Regierung

Andersson, die zuvor von 2021 bis 2022 als Ministerpräsidentin Schwedens diente, erwartet, mit drei anderen Parteien eine Koalition zu bilden. Diese Parteien, einschließlich der Linkspartei, der Grünen und der Zentrumspartei, haben zusammen mit den Sozialdemokraten derzeit eine Mehrheit von drei Sitzen im 349-köpfigen schwedischen Parlament. Wenn diese Parteien eine Einigung erzielen, wird Andersson in den kommenden Wochen zur Ministerpräsidentin Schwedens ernannt, nachdem Ulf Kristersson, der frühere Ministerpräsident, nach den Wahlen zurückgetreten ist.

Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen den Parteien

Dennoch wird Andersson mit schwierigen Verhandlungen konfrontiert sein, da grundlegende Differenzen zwischen den vier Parteien bestehen bleiben. Insbesondere hat die Linkspartei erklärt, dass sie ihre Unterstützung nur anbieten wird, wenn ihre Vertreter in der Regierung vertreten sind, eine Idee, die die Zentrumspartei entschieden ablehnt. Der Parlamentspräsident wird am Freitag mit den Parteiführern zu Einzelgesprächen zusammentreffen, um zu bestimmen, wer die Führung bei der Bildung der nächsten Regierung übernehmen soll.

In einem Video, das sie am Donnerstag in sozialen Medien an die Bevölkerung richtete, sagte Andersson: "Die Menschen in Schweden haben für den Fortschritt Schwedens gestimmt, und ich möchte die neue Richtung, die Sie gewählt haben, verwirklichen". Sie fügte hinzu: "Ich möchte eine neue Ära der Zusammenarbeit zwischen den politischen Parteien sehen" und betonte, dass jetzt "alle politischen Kräfte die Interessen Schwedens und des schwedischen Volkes priorisieren sollten".

In ihrem Rücktrittsschreiben forderte Kristersson - dessen rechtsgerichtete Koalition die schwedischen Demokraten mit unerwarteten Neigungen umfasst - ebenfalls eine "konstruktive Offenheit" zwischen den Parteien für Fortschritte. Er schrieb: "Es muss mit allen Parteien gesprochen werden, um Wege zu finden, aus diesen Blockaden herauszukommen und Bedingungen für eine stabile und effektive Regierung zu schaffen".

Quelle: euronews.com