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Die Europäische Kommission verbietet den Zugang von Kindern unter 13 Jahren zu sozialen Netzwerken
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Die Europäische Kommission verbietet den Zugang von Kindern unter 13 Jahren zu sozialen Netzwerken

منبع تصویر: borna.news

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Die Europäische Kommission hat einen neuen Plan namens EU KIDS Act vorgestellt, um die Sicherheit von Kindern im Internet zu erhöhen. Laut diesem Plan dürfen Kinder unter 13 Jahren keinen Zugang zu sozialen Netzwerken haben, und Personen unter 15 Jahren werden ebenfalls mit Einschränkungen konfrontiert sein, wenn sie ein eigenes Benutzerkonto erstellen möchten.

Altersbeschränkungen und elterliche Aufsicht

In diesem Plan, der am 17. September 2026 vorgestellt wurde, wird vorgeschlagen, den Zugang von Kindern zu sozialen Netzwerken schrittweise einzuschränken. Das Mindestalter für die Erstellung eines eigenen Benutzerkontos in sozialen Netzwerken wurde auf 15 Jahre festgelegt, und Kinder im Alter von 13 und 14 Jahren dürfen nur mit Konten, die von ihren Eltern oder Erziehungsberechtigten überwacht werden, auf bestimmte Dienste zugreifen.

Schutzmaßnahmen und neue Einschränkungen

Kinder unter 13 Jahren dürfen keinen Zugang zu sozialen Netzwerken haben, aber sie werden die Möglichkeit haben, Dienste zur Videoübertragung zu nutzen, die speziell für sie entwickelt wurden, über ein Konto, das von den Eltern verwaltet wird. Diese Konten müssen über bestimmte Schutzmechanismen verfügen, einschließlich der Begrenzung der Nutzungszeit auf maximal eine Stunde pro Tag.

Für Kinder im Alter von 13 und 14 Jahren wird der Zugang zu sozialen Netzwerken ebenfalls nicht vollständig frei sein, und Eltern können für sie Unterkonten erstellen, die den Zugang zu sozialen Netzwerken unter elterlicher Aufsicht ermöglichen.

Der EU KIDS Act betont auch das Design der Plattformen selbst, und Technologieunternehmen sind verpflichtet, Funktionen einzuschränken, die Kinder zu einer langfristigen Nutzung oder zu unangemessenen Inhalten verleiten könnten. Dazu gehört die Abschaffung von Empfehlungssystemen und Werkzeugen, die darauf abzielen, emotionale Abhängigkeit bei jungen Nutzern zu verhindern.

Die Europäische Kommission betont auch die Notwendigkeit der Altersverifizierung der Nutzer und schlägt vor, dass Plattformen bei der Erstellung eines neuen Kontos das Alter des Nutzers überprüfen. Dieser Prozess sollte so gestaltet sein, dass die Privatsphäre der Nutzer gewahrt bleibt.

Schließlich wird die Umsetzung dieses Plans eine Überwachung und spezifische Strafen erfordern, die bis zu 6 Prozent des jährlichen Umsatzes der Unternehmen betragen können. Dennoch ist der EU KIDS Act noch nicht in Gesetzesform und muss rechtliche Schritte durchlaufen, um in Kraft zu treten.