Die Europäische Union und Kanada haben in den letzten Jahren ähnliche Erfahrungen mit den Drohungen und dem Druck von Donald Trump, dem ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten, gemacht. Diese beiden Institutionen, die traditionell die Vereinigten Staaten als ihren engsten Partner betrachteten, sind nun näher zusammengerückt, um neue und nachhaltige Verbindungen zu finden.
Änderung in den transnationalen Beziehungen
In dieser Woche lud Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission, Kanada in öffentlichen Reden ein, als "assoziiertes Mitglied" der Europäischen Union anerkannt zu werden. Dieser neue rechtliche Status wurde geschaffen, um eine engere Verbindung zu Ottawa herzustellen. Von der Leyen wies in ihrer Rede deutlich auf Trump hin und sagte: "Macht gehört nicht nur den Stärksten, sondern allen."
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Diese Ankündigung stieß auf viel Beifall von den Mitgliedern des Europäischen Parlaments, und Justin Trudeau, der Premierminister Kanadas, reagierte ebenfalls positiv auf die Rede. Er erklärte weiter: "Europa und Kanada sind gemeinsam stärker." Diese Äußerungen spiegeln den gemeinsamen Willen beider Seiten wider, die Beziehungen zu stärken.
Herausforderungen und Chancen
Trotz dieser Nähe gibt es Bedenken hinsichtlich der Zukunft der Beziehungen. Beide Seiten stehen derzeit unter Druck von feindlichen Kräften, einschließlich der Politik der Vereinigten Staaten, unfairen Wettbewerben aus China und der Aggression Russlands. Für diese beiden Institutionen ist die Zusammenarbeit in Bereichen wie Handel, Energie und neuen Technologien von besonderer Bedeutung.
Während von der Leyen auf "assoziiertes Mitglied" hinwies, verwendete Carney den Begriff "Allianz für die Zukunft", der anscheinend weniger rechtliche Konsequenzen hat. Diese Meinungsverschiedenheit in der Wortwahl zeigt Kanadas Vorsicht in Bezug auf seine nationale Souveränität. Letztendlich streben beide Seiten an, eine nachhaltige und effektive Zusammenarbeit zu schaffen, die im Interesse ihrer Bürger ist.
Umfragen zeigen, dass 56 Prozent der Kanadier das Gefühl haben, dass sie im Vergleich zu den Vereinigten Staaten kulturell und sozial mehr mit der Europäischen Union gemeinsam haben. Dieses Gefühl der Nähe könnte die wirtschaftliche und soziale Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten stärken.
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