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Die Botschaft des Bundeskanzlers Deutschlands an die USA: Die Ära der bedingungslosen Freundschaft geht zu Ende
Europa

Die Botschaft des Bundeskanzlers Deutschlands an die USA: Die Ära der bedingungslosen Freundschaft geht zu Ende

منبع تصویر: donya-e-eqtesad.com

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Friedrich Merz, der Bundeskanzler Deutschlands, hat auf einer Wahlveranstaltung in Berlin zu seinen Parteikollegen in der Christlich Demokratischen Union gesagt, dass die Ära der bedingungslosen transatlantischen Freundschaft zu Ende gegangen ist. Er fügte hinzu: „Wir erleben einen Wandel in den politischen Einstellungen jenseits des Atlantiks und auch einen Wandel in der Sichtweise auf die transatlantische Allianz; Entwicklungen, die wir vielleicht nicht einmal für möglich gehalten hätten.“

Kritik und Veränderungen in der deutschen Außenpolitik

Merz, der zuvor als einer der ernsthaften Unterstützer der Vereinigten Staaten galt, hatte im April ebenfalls Kritik an der Politik der USA im Nahen Osten geübt und diese als fehlend an einer kohärenten Strategie bezeichnet. In diesem Zusammenhang wies er darauf hin, dass die Vereinigten Staaten im Verlauf des Krieges gegen den Iran „demütigt“ worden seien. Die Reaktion von Donald Trump auf diese Kritik war ein Aufruf, sich auf die inneren Probleme Deutschlands zu konzentrieren.

Im Mai warnte Merz auch die Trump-Regierung vor einer Einmischung in die Wahlen in Deutschland. Diese Äußerungen wurden gemacht, während das US-Außenministerium ein Programm mit einem Budget von fast fünf Millionen Dollar ins Leben gerufen hatte, um Projekte zu unterstützen, die darauf abzielen, die „demokratische Resilienz“ und die Menschenrechte in Europa zu stärken.

Änderung in der deutschen Militärpolitik

Der Bundeskanzler Deutschlands wies weiterhin auf die Erhöhung der Militärausgaben seines Landes hin und sagte: „Es ist schon lange an der Zeit, dass wir mehr Verantwortung selbst übernehmen.“ Er betonte, dass Deutschland trotz der wirtschaftlichen Krise weiterhin die Armee stärken und die Ukraine in ihrem Konflikt mit Russland finanzieren werde. Im Gegenzug hat Trump seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus neue Zölle auf importierte Waren aus den meisten Handelspartnern der USA eingeführt und seine Kritik an der Einwanderungspolitik Europas fortgesetzt.

Diese Entwicklungen in den Beziehungen zwischen Deutschland und den USA erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem europäische Beamte ebenfalls besorgt über den Verfall der demokratischen Werte auf dem alten Kontinent sind. J.D. Vance, der Vizepräsident der USA, kritisierte auf der Münchner Sicherheitskonferenz die europäischen Regierungen wegen dessen, was er als „Erosion der Meinungsfreiheit“ bezeichnete. Er kritisierte auch die Politik der „Feuerwand“ und sagte: „Demokratie beruht auf dem heiligen Prinzip, dass die Stimme des Volkes zählt.“

Schließlich gab das Pentagon im Mai Pläne bekannt, etwa 5000 von 36.000 aktiven US-Soldaten, die in Deutschland stationiert sind, abzuziehen. Diese Maßnahme könnte die Spannungen in den militärischen Beziehungen zwischen diesen beiden Verbündeten verschärfen und ein Zeichen für tiefere Veränderungen in den transatlantischen Beziehungen sein.

Quelle: donya-e-eqtesad.com