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Der Premierminister von Portugal kündigte ein Programm zur Bekämpfung der steigenden Lebenshaltungskosten an
Wirtschaft

Der Premierminister von Portugal kündigte ein Programm zur Bekämpfung der steigenden Lebenshaltungskosten an

منبع تصویر: euronews.com

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Der Premierminister von Portugal, Luís Montenegro, kündigte in einer nationalen Rede, die am Donnerstagabend stattfand, Maßnahmen zur Bekämpfung der steigenden Lebenshaltungskosten, insbesondere infolge der steigenden Kraftstoffpreise, an. Dieses Programm umfasst Maßnahmen, die zuvor im Parlament vorgeschlagen wurden, darunter die Erhöhung der Rentenboni und die Senkung der Einkommensteuersätze (IRS).

Details des Finanzprogramms

Laut Montenegro wird der Rentenbonus in Höhe von 200 Euro für Renten unter 537 Euro, 150 Euro für Renten bis 1.704 Euro und 100 Euro für Renten bis 1.611 Euro gewährt. Diese Zahlungen erfolgen im Dezember. Darüber hinaus umfasst die Senkung der Einkommensteuer sechs Steuersätze, deren Hauptziel es ist, Haushalte der Mittelschicht zu unterstützen.

Darüber hinaus erklärte der Premierminister, dass die Regierung weiterhin Rabatte auf die Steuer auf mineralische Öle (ISP) gewähren wird. Dieser Rabatt wird bis zum Ende des Jahres etwa 1,3 Milliarden Euro erreichen und könnte bis nächste Woche auf 25 Cent steigen. Diese Maßnahme soll den finanziellen Druck auf die Haushalte verringern und den von den steigenden Kraftstoffpreisen betroffenen Sektoren wie Taxis und Landwirten helfen.

Analyse der finanziellen Lage und politische Entscheidungen

Montenegro betonte auch, dass die Regierung die Mehrwertsteuer (VAT) in keiner Weise ändern wird. Er erklärte, dass er nicht bereit sei, die Senkung der Steuer auf bestimmte Lebensmittel von 6 % auf null gegen die 800 Millionen Euro, die über die IRS und Rentenboni an die Haushalte zurückfließen, einzutauschen. Diese Entscheidungen wurden von Kritik und Forderungen seitens der Sozialistischen Partei und anderer Parteien begleitet.

Der Premierminister von Portugal wies darauf hin, dass er die Entscheidungen seiner Amtskollegen in der Europäischen Union respektiere, aber nicht bereit sei, die Finanz- und Steuerpolitik seines Landes mit anderen Nachbarländern wie Spanien, Frankreich oder Italien zu tauschen. Er verwies auf den Vergleich der Kraftstoffpreise in Spanien und Portugal und sprach die Bedenken der Menschen in dieser Hinsicht an.

Am Ende der Rede warnte Montenegro vor einer Verlängerung der Krise und erinnerte an die Vergangenheit Portugals und internationale Rettungsprogramme. Er betonte, dass die Regierung sich nicht auf unrealistische Versprechen verlassen könne, die in Zukunft eine erhebliche finanzielle Belastung mit sich bringen würden.

Quelle: euronews.com