Mittwoch, 16. September 2026 --:--
EILMELDUNG
Der Bundeskanzler von Deutschland fordert die Öffnung der Straße von Hormuz und Bab al-Mandab durch den Iran und die Huthis
Welt

Der Bundeskanzler von Deutschland fordert die Öffnung der Straße von Hormuz und Bab al-Mandab durch den Iran und die Huthis

منبع تصویر: aftabnews.ir

Von Aktualisiert: 2 Min. Lesezeit 33,689

Friedrich Merz, der Bundeskanzler von Deutschland, beschäftigte sich in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Ali al-Saidi, dem Premierminister des Irak, in Berlin mit den aktuellen Krisen in der Region. Er verwies in dieser Sitzung insbesondere auf die Spannungen zwischen dem Iran und den USA und deren Auswirkungen auf den Irak und behauptete, dass der Iran darauf abziele, die Konflikte auf irakisches Gebiet auszudehnen.

Aufruf zum Ende der Konflikte

Merz erklärte in dieser Sitzung: "Wir fordern den Iran auf, den Konflikt nicht in den Irak zu tragen." Er betonte auch die Notwendigkeit, dass der Iran die Blockade der Straße von Hormuz beendet und forderte einen Stopp des militärischen Atomprogramms dieses Landes. Diese Äußerungen werden in einem Kontext gemacht, in dem regionale Spannungen und Sicherheitskrisen erhebliche Auswirkungen auf die globalen Märkte haben können.

Auswirkungen auf den globalen Energiemarkt

Merz betonte auch die Entwicklungen im Roten Meer und sagte: "Die Huthis kontrollieren jetzt strategische Positionen rund um die Straße von Bab al-Mandab und greifen Energieanlagen in Saudi-Arabien an; dies verschärft die Situation auf den globalen Energiemärkten weiter." Er ist der Überzeugung, dass die internationale Gemeinschaft nicht zulassen kann, dass die Huthis die Schifffahrt im Roten Meer als Geisel nehmen.

Seinen Angaben zufolge berät Deutschland innerhalb der Europäischen Union und mit regionalen Partnern, um Lösungen zur Beendigung dieser Konflikte zu finden. Diese Äußerungen spiegeln zunehmende Besorgnis über die Instabilität in dieser sensiblen Region und deren Auswirkungen auf die globale Sicherheit und Wirtschaft wider.

Deutschland und militärische Zusammenarbeit im Irak

Merz antwortete auf eine Frage zur Zukunft der deutschen Beratungs- und Ausbildungsmission im Irak und sagte: "Diese Mission endet am Ende dieses Monats, aber Berlin ist bereit, die Zusammenarbeit in anderer Form fortzusetzen." Er wies auch darauf hin, dass diese militärische Präsenz auf Wunsch des Irak endet und Deutschland, um diesem Wunsch Rechnung zu tragen, seine militärische Zusammenarbeit fortsetzen wird.

Diese Entwicklungen finden statt, während Berlin bestrebt ist, die Zusammenarbeit mit der irakischen Regierung zu stärken und die Bemühungen dieses Landes zur Wiederherstellung von Frieden und Sicherheit in der Region zu unterstützen. Der Bundeskanzler von Deutschland betonte, dass Deutschland weiterhin bestrebt sein wird, dieses Land zu unterstützen, sofern die irakische Regierung dies wünscht.