Ali Al-Zaydi, Premierminister des Irak, traf sich heute, am Montag, im Élysée-Palast in Paris mit Emmanuel Macron, dem Präsidenten von Frankreich. Dieser Besuch dient der Stärkung der bilateralen Beziehungen und dem Ausbau der Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, einschließlich Energie und Investitionen.
Gespräche über Gas und Öl im Irak
Während dieses Besuchs traf sich Al-Zaydi auch mit Vertretern des Unternehmens „Total Energies“ und sprach über die strategischen Projekte dieses Unternehmens im Irak, insbesondere im Bereich Gas und Öl. Laut einer Erklärung des Informationsbüros von Al-Zaydi wurden in diesen Gesprächen die Pläne der irakischen Regierung zur Steigerung der Öl- und Gasproduktion und zur Erreichung der Selbstversorgung in diesem Bereich erörtert.
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Der Irak plant, seine tägliche Ölproduktion auf 10 Millionen Barrel pro Tag zu steigern, und in diesem Zusammenhang betonte Al-Zaydi die Bedeutung ausländischer Investitionen, insbesondere von französischen Unternehmen. Die Verantwortlichen von „Total Energies“ erklärten ebenfalls ihre Bereitschaft, die Investitionen von 12 Milliarden Dollar auf 16 Milliarden Dollar zu erhöhen.
Neue Schritte in den internationalen Beziehungen
Dieser Besuch ist Teil der Bemühungen von Al-Zaydi, internationale Partnerschaften auszubauen und Investitionen im Irak anzuziehen. Laut Haidar Al-Abadi, dem Sprecher der irakischen Regierung, wird Al-Zaydi während dieses Besuchs die Perspektiven der Beziehungen zwischen Bagdad und Paris sowie Wege zur Verbesserung dieser Beziehungen erörtern. Dieser Besuch umfasst auch die Unterzeichnung wichtiger Vereinbarungen in den Bereichen Investitionen, Energie, Industrie und Technologie.
Al-Zaydi plant auch, im Anschluss an diesen Besuch nach Berlin, die Hauptstadt Deutschlands, zu reisen, um dort die wirtschaftliche und sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit diesem Land zu stärken. Besonders in der aktuellen Situation, in der Europa bestrebt ist, die Beziehungen zu energieproduzierenden Ländern zu stärken, könnte dieser Besuch als wichtige Gelegenheit für den Irak angesehen werden.
Der Besuch von Al-Zaydi in Paris zeigt den neuen Ansatz der irakischen Regierung zur Erweiterung der Beziehungen zu Europa und zur Nutzung von Fachwissen und modernen Technologien in verschiedenen Bereichen. Diese Maßnahmen könnten zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage im Irak und zur Anziehung ausländischer Investitionen beitragen und gleichzeitig bei der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Entwicklung der Infrastruktur dieses Landes wirksam sein.
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