Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, betonte in ihrer Rede über den Zustand der Europäischen Union die Bedeutung der Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen und stellte klar, dass diese Technologie niemals die Ärzte ersetzen sollte. In dieser Rede, die sich mit der Bedeutung von Schlüsselprioritäten für das kommende Jahr beschäftigte, bezeichnete sie Künstliche Intelligenz als ein wirksames Werkzeug zur Verbesserung der Gesundheitsdienste.
Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur frühzeitigen Erkennung von Krebs
Von der Leyen, die selbst einen medizinischen Hintergrund hat, verwies als Beispiel für potenzielle Fortschritte im Gesundheitsbereich auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Mammographie. Sie erklärte, dass diese Technologie Krebs im frühen Stadium erkennen kann und dazu beiträgt, das Leben von mehr Frauen zu retten. Sie sagte: "Möchte ich, dass mein Arzt sofortigen Zugang zu den notwendigen Daten für die beste Diagnose und die Auswahl der Behandlung hat? Ja, natürlich. Aber möchte ich, dass mein Arzt ein Roboter ist? Nein, natürlich nicht. Ich möchte keinen Roboter, der mir sagt, ob ich Krebs habe oder nicht."
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Herausforderungen und Bedenken beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz
Mit der raschen Ausbreitung von Künstlicher Intelligenz haben auch die Bedenken und Warnungen von Experten zugenommen. Die Präsidentin der Europäischen Kommission warnte, dass trotz der Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz menschliche Ärzte niemals ersetzt werden sollten. Jüngste Forschungen haben gezeigt, dass Sprachmodelle gefährliche Werkzeuge sein können, wenn es um medizinische Beratung geht, da sie nicht immer in der Lage sind, Notfälle korrekt zu bewerten.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wies in einem aktuellen Bericht auch auf die Sensibilität biologischer Daten hin und betonte die Notwendigkeit, klare Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, wie Künstliche Intelligenz auf diese Informationen zugreifen kann. Diese Organisation stellte außerdem fest, dass nur 8 % der Mitgliedsländer eine spezifische nationale Strategie für Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen entwickelt haben, was einen dringenden Hinweis darauf gibt, dass die Bemühungen mit konkreten Maßnahmen in Einklang gebracht werden müssen.
Von der Leyen kündigte auch "transformative Initiativen" an, die im November für wertschöpfende Sektoren wie Gesundheit, Transport, Landwirtschaft, fortschrittliche Fertigung, Verteidigung und Raumfahrt vorgestellt werden sollen. Sie betonte, dass die Europäische Union die Vorteile von Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen nutzen sollte, während sie auch die Rolle der Ärzte und die Gesundheit der Patienten im Auge behält.
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