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Museum für chinesische Kunst in Manchester: Hat es es geschafft, die bewegte Vergangenheit zu überwinden?
Kultur und Reisen

Museum für chinesische Kunst in Manchester: Hat es es geschafft, die bewegte Vergangenheit zu überwinden?

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Das Museum für zeitgenössische chinesische Kunst in Manchester, das 2021 aufgrund einer Reihe von Kontroversen geschlossen wurde, ist nun mit einem neuen Namen und einer neuen Mission zurückgekehrt. Diese Institution, die einst wegen mangelnder Vielfalt und Rassismusvorwürfen in der Kritik stand, bemüht sich, ihr Ansehen wiederherzustellen.

Herausforderungen der Vergangenheit

Im März 2020 bereitete der visuelle Künstler JJ Chan Videos für eine Gruppenausstellung in diesem Museum vor. Diese Ausstellung, die unter dem Titel 'A New Constellation: Chinese Diaspora Now' bekannt ist, beschäftigte sich mit Chans emotionaler Verbindung zu Hongkong. Doch nachdem entdeckt wurde, dass 12 der 13 Mitarbeiter des Museums weiß waren und kein Chinese unter den Angestellten war, hatte Chan das Gefühl, dass seine Kunst durch eine unangemessene rassische Linse geformt werden würde, und zog sich daher von dem Projekt zurück.

Er veröffentlichte dann einen offenen Brief, in dem er schrieb: 'Meine Erfahrung und mein Schmerz werden als Werkzeug genutzt, um in eine Branche einzutreten, in der es viele Vertreter gibt.' Dieser Brief war ein Wendepunkt für den Beginn der Proteste gegen diese Institution.

Neue Veränderungen und bevorstehende Herausforderungen

Nach diesen Protesten stellte die Institution sieben Künstler mit chinesischen Wurzeln ein, um dem Mangel an Vielfalt entgegenzuwirken. Doch diese Initiative stieß auf neue Kritiken und wurde bald wieder zurückgezogen. Diese Künstler wiesen auf Rassismusprobleme in der Institution hin und forderten ein internationales Boykott, was schließlich zum Rücktritt von sechs Vorstandsmitgliedern und mehreren Mitarbeitern führte.

Das Museum hat nach der Schließung aufgrund von COVID-19 nie wieder seine Aktivitäten aufgenommen. Nun, mit der Wiedereröffnung und dem Versuch, die Kunstgemeinschaft wiederzubeleben, stellt sich die Frage, ob es wirklich in der Lage ist, seine bewegte Vergangenheit zu überwinden und auf eine hellere und vielfältigere Zukunft zuzusteuern?

Quelle: theguardian.com