Lin Lu, australische Wissenschaftlerin, entdeckt innovative Lösungen zur Abfallverwertung. Sie, die einst als Forscherin in Australien arbeitete, hat ihre Aufmerksamkeit auf die Abfälle der Abalone-Industrie gerichtet und hilft nun Startups, Abfälle mit neuen Ideen wiederzuverwenden.
Die Abfallherausforderung in Australien
Nach Angaben des Ministeriums für Klimawandel, Energie, Umwelt und Wasser Australiens produziert das Land jährlich 76 Millionen Tonnen Abfall, was 2,9 Millionen Tonnen pro Person entspricht. Ein erheblicher Teil dieser Abfälle wird direkt auf Deponien entsorgt. Doch es entstehen innovative Projekte, die helfen können, den Wert dieser Materialien zurückzugewinnen.
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Transformation von Abfall in neue Produkte
Matt Barber extrahiert mit seinem Heimlabor Cellulose aus Lebensmittelabfällen. Er erklärt: "Die reine Cellulose, die ich gewinne, kann in Papier-, Leder- oder Holzprodukte umgewandelt werden. Diese Cellulose kann in Biokunststoff umgewandelt werden, sodass wir anstelle eines Baumes zur Papierproduktion diese Cellulose innerhalb einer Woche herstellen können."
Barber profitiert von der Zusammenarbeit mit Lin Lu als Abfallvermittler und sagt: "Sie haben ein Startup und wissen nicht, was Sie tun sollen, und sie hilft Ihnen, den Markt zu finden." Diese Zusammenarbeit hilft Startups, Abfälle in wertvolle Produkte umzuwandeln.
Weitere Innovationen im Abfallrecycling
In einer Abfallanlage in Kaly, Westaustralien, setzt das Unternehmen Renergy diese Idee fort. Mit Hilfe von thermischer Umwandlung verwandelt das Unternehmen Abfälle in verschiedene Produkte, darunter Essig, Biochar und Öl. DJ Parker von Renergy sagt: "Wir können jährlich etwa 30.000 Tonnen biologischen Abfall verarbeiten, und mehr als 70 Prozent der recycelten Materialien werden in neue Produkte umgewandelt."
Dieses Projekt hat Fördermittel von der australischen Agentur für erneuerbare Energien erhalten und wird voraussichtlich einer der größten Produzenten des Landes werden. Lin Lu betont ebenfalls die Bedeutung dieser Innovationen und sagt: "Es ist wichtig, dass die Menschen sehen, dass dies möglich ist, denn es gibt viele Gegner."
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