۱۹ شهریور ۱۴۰۵ --:--
فوری
Krieg gegen Ungerechtigkeit; Erinnerung an die Mörder von Daphne Caruana Galizia
Enthüllung

Krieg gegen Ungerechtigkeit; Erinnerung an die Mörder von Daphne Caruana Galizia

اورانیور فارسی 2 دقیقه زمان مطالعه 30,529

Vor neun Jahren wurde Daphne Caruana Galizia, die herausragende Journalistin aus Malta, brutal durch eine Bombenexplosion vor ihrem Haus ermordet. Diese mutige Frau war ein Licht in der Dunkelheit korrupten Systeme, indem sie Korruption und Verfall aufdeckte. Dennoch sind fast ein Jahrzehnt nach diesem Vorfall viele der von ihr aufgedeckten Korruptionen immer noch straffrei geblieben.

Kultur der Straflosigkeit in Malta

Obwohl mehrere Personen wegen der Durchführung dieses Mordes verurteilt wurden, ist noch niemand vor Gericht gestellt worden, der den Mord in Auftrag gegeben hat. Letzte Woche sprach eine Jury Jürgen Fene, einen der prominentesten Geschäftsleute Maltas, von dem Vorwurf der Beteiligung an diesem Verbrechen frei. Diese Entscheidung wirft erneut Fragen zur Kultur der Straflosigkeit und Korruption in Malta und ganz Europa auf.

Derzeit sind nicht nur die Familie von Daphne, sondern auch die Gemeinschaft der Journalisten und Menschenrechtsaktivisten stark besorgt. Wird Gerechtigkeit für Daphne Caruana Galizia verwirklicht? Wird Brüssel, das als Sitz wichtiger europäischer Institutionen bekannt ist, ernsthafte Maßnahmen gegen die Korruption in Malta ergreifen?

Bedarf an strukturellen Veränderungen

Die Aufdeckung weitreichender Korruptionen, mit denen Daphne sich befasst hat, zeigt den Bedarf an tiefgreifenden strukturellen Veränderungen in den Justiz- und politischen Systemen. Brüssel muss sich entschieden mit diesem Thema auseinandersetzen und nicht nur Gerechtigkeit für Daphne erlangen, sondern auch das öffentliche Vertrauen in staatliche und gerichtliche Institutionen wiederherstellen.

In der heutigen Welt, in der Journalisten ihr Leben riskieren, um die Wahrheit aufzudecken, gibt es keine Entschuldigung für Untätigkeit. Wenn Europa wirklich seinen Prinzipien treu bleibt, ist jetzt die Zeit, auf diese Tragödie zu reagieren und zu zeigen, dass niemand der Strafe entkommen wird.

Quelle: theguardian.com