Mit der fortschreitenden Erwärmung der Erde sind neue Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Gesundheit entstanden. Dieser Sommer in Europa bringt mit beispielloser Hitze Arbeiter im Freien und Menschen, die sich in der Sonne vergnügen, in die Notwendigkeit, ihre Haut vor ultravioletten (UV) Strahlen zu schützen und Dehydrierung sowie Hitzschlag zu vermeiden.
Besorgniserregender Anstieg von Hautkrebs
In Großbritannien hat die Zahl der neuen Melanomfälle (eine Art Hautkrebs) erstmals über 20.000 erreicht. Zwei andere häufige Arten von Hautkrebs, das Basalzellkarzinom und das Plattenepithelkarzinom, haben ein geringeres Risiko; jedoch spiegelt dieser Anstieg die alternde und wachsende Bevölkerung des Landes wider. Mehr als ein Drittel der Menschen, bei denen Krebs diagnostiziert wird, sind über 75 Jahre alt.
Angesichts der Tatsache, dass das nationale Gesundheitssystem (NHS) mit der hohen Zahl an Patienten überfordert ist und Melanom als die fünfthäufigste Krebsart gilt, steigen die Forderungen nach Verhaltensänderungen und stärkeren öffentlichen Gesundheitsmaßnahmen. Im Mai schlugen eine Gruppe von Abgeordneten ein Verbot von Werbung für Solarien vor, da diese Geräte zusammen mit Sonnenbrand und Bräunung mit einem erhöhten Risiko für Hautkrebs in Verbindung gebracht werden.
Internationale Erfahrungen
Im vergangenen Jahr nannten Fachleute eine Reihe von Ländern wie Australien und Brasilien, die die kommerzielle Nutzung dieser Geräte vollständig verboten haben. Jetzt stellt sich die Frage, ob Großbritannien aus diesen Erfahrungen lernen sollte. Ist es nicht an der Zeit, dass wir dieses Thema ernsthaft angehen und wirksame Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit ergreifen?
Es scheint, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um das öffentliche Bewusstsein zu schärfen und das Verhalten zum Schutz der Haut vor der Sonne zu ändern. Angesichts der globalen Erwärmung und ihrer Folgen sollten wir uns selbst und andere daran erinnern, dass die Sonne, obwohl sie eine Lebensquelle ist, zu einem stillen Killer werden kann.




