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Isabel Coixet hinterlässt das Erbe der analogen Welt für zukünftige Generationen
Kultur und Reisen

Isabel Coixet hinterlässt das Erbe der analogen Welt für zukünftige Generationen

منبع تصویر: euronews.com

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Isabel Coixet (Isabel Coixet), die bekannte katalanische Regisseurin und Autorin, hat bei einer besonderen Veranstaltung im Institut Serrat Gegenstände an zukünftige Generationen übergeben, die auf die analoge Welt und vergessene Kulturen hinweisen. Diese Gegenstände umfassen ein Kassettenband mit 18 Liedern und einen mit einem BIC-Stift geschriebenen Brief, als Symbol für die handwerklichen Werte in der modernen Welt.

Kulturelle und soziale Auswirkungen

Mit einem Blick auf die hektische digitale Welt von heute hat Isabel Coixet durch die Auswahl von Liedern wie "La lista de la compra" die kulturellen Werte untersucht und ihre Besorgnis über das Verschwinden dieser Werte zum Ausdruck gebracht. Sie beschrieb dieses Kassettenband als eine persönliche Collage, die deutlich ihre Gefühle und Erfahrungen vermittelt. Diese Regisseurin betonte die kulturelle und soziale Bedeutung der analogen Welt, indem sie an vergangene Zeiten erinnerte.

In ihrem Brief bezeichnete Coixet den BIC-Stift als eine der größten menschlichen Erfindungen und riet ihrem Publikum, sich nicht von komplexen Schriften über die Wunder der Welt beeinflussen zu lassen. Sie kritisierte auch die Ketten von Spezialkaffeehäusern und wünschte, dass ihre Leser niemals mit dieser Art von Erfahrung konfrontiert werden.

Soziale und kulturelle Kritik

Coixet sprach bei dieser Veranstaltung mit Cristina Andreu, der ehemaligen Präsidentin des Verbands der Regisseurinnen und Audiovisuellen Medien, und reflektierte über ihre berufliche Laufbahn. Luis García Montero, der Direktor des Instituts Serrat, gratulierte ihr in seiner Ansprache und betonte, dass Coixets Filme immer über geografische Grenzen hinaus gereist sind und sie Freiheit und Reisen als Mittel genutzt hat, um in die Tiefe sozialer Probleme vorzudringen.

Coixet, die bisher viermal für den Goldenen Bären beim Filmfestival Berlin und einmal für die Goldene Palme in Cannes nominiert wurde, hat in ihrer beruflichen Laufbahn acht Goya-Preise in den Bereichen Regie, Drehbuch und Dokumentation gewonnen. Sie wird auch seit 2015 als Ritterin des Ordens der Künste und Literatur in Frankreich anerkannt und erhielt 2009 den Nationalen Filmpreis Spaniens sowie die Goldmedaille der Schönen Künste.

Da diese Veranstaltung Teil einer kulturellen Tradition in Spanien ist, die 2007 begann, trägt Coixet auf ihre Weise zur Bewahrung und Weitergabe kultureller Werte an zukünftige Generationen bei. Diese Initiative erinnert nicht nur an die analoge Welt, sondern erinnert die Europäer, insbesondere die Jugend, daran, dass kulturelle Werte in Vergessenheit geraten und dass Anstrengungen unternommen werden müssen, um sie zu bewahren.

Quelle: euronews.com