Donnerstag, 17. September 2026 --:--
EILMELDUNG
Europäische Märkte starten nach Zinserhöhung der Federal Reserve mit Wachstum
Wirtschaft

Europäische Märkte starten nach Zinserhöhung der Federal Reserve mit Wachstum

منبع تصویر: euronews.com

Von 3 Min. Lesezeit 29,806

Die Finanzmärkte in Europa erlebten am Donnerstag nach der Zinserhöhung der Federal Reserve ein signifikantes Wachstum. Der Euro Stoxx 50 und der Euro Stoxx 600 stiegen jeweils um mehr als 0,6 Prozent zu Beginn des Handels. In der Zwischenzeit verzeichneten der CAC 40 in Frankreich, der DAX 30 in Deutschland, der FTSE MIB in Italien, der IBEX 35 in Spanien, der AEX in den Niederlanden und der CH20 in der Schweiz ein Wachstum zwischen 0,2 und 0,7 Prozent im Vergleich zum Schlusskurs am Mittwoch. Auch der FTSE 100 in Großbritannien lag mit einem Anstieg von über 1 Prozent an der Spitze.

Wachstum im Automobil- und Industriesektor

In Paris führten die Automobilhersteller und die Industrie. Die Aktien von Renault stiegen um mehr als 2 Prozent, Stellantis um 1,6 Prozent und Schneider Electric um 1,3 Prozent. Im Technologiesektor hingegen verzeichneten die Aktien von Dassault Systèmes einen Rückgang von 2,4 Prozent. Dieses Wachstum in den europäischen Märkten fand statt, während die Märkte in New York am Mittwoch einen Rückgang erlitten, wobei der Dow Jones um 1,2 Prozent und der S&P 500 um 0,4 Prozent fiel.

Schwankungen des Dollars und deren Einfluss auf die europäischen Märkte

Wichtigere Bewegungen wurden auf den Devisen- und Anleihemärkten beobachtet. Der US-Dollar erreichte den höchsten Stand der letzten sieben Wochen gegenüber einem Korb wichtiger Währungen, was auf die steigenden Renditen kurzfristiger Anleihen nach der Entscheidung der Federal Reserve zurückzuführen ist. Der Euro wurde bei etwa 1,146 Dollar gehandelt, was einem Rückgang von 0,5 Prozent im Vergleich zur Eröffnung am Mittwoch entspricht. Der Anstieg des Wertes des US-Dollars macht europäische Exporte auf den amerikanischen Märkten wettbewerbsfähiger, erhöht jedoch die Kosten für Waren, die in Dollar bepreist werden, einschließlich Öl und Gas, was zu einer erhöhten finanziellen Belastung für Europa in dieser schwierigen Zeit führt.

Auf dem Anleihemarkt war die Rendite der zweijährigen Anleihen auf etwa 4,72 Prozent gestiegen, während sie vor der Entscheidung bei 4,67 Prozent lag und am Donnerstag in der Nähe dieses Niveaus blieb. Die Rendite der zehnjährigen Anleihen lag ebenfalls nahe 5 Prozent, was auf die Energiekrise aufgrund des Krieges und die zunehmenden Sorgen der Investoren über die Staatsverschuldung der USA hinweist. Händler erwarten nun fest, dass im Dezember eine weitere Zinserhöhung erfolgt, und schätzen die Wahrscheinlichkeit einer frühzeitigen Erhöhung im Oktober auf etwa 50 Prozent.

Die Aufmerksamkeit wird voraussichtlich auf die Bank of England gerichtet sein, die am Donnerstag ihre Entscheidung bekannt geben wird und erwartet wird, die Zinssätze stabil zu halten. Auch die Bank von Japan wird am Freitag im Fokus stehen, da eine Zinserhöhung wahrscheinlich ist.

Quelle: euronews.com