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Digitale Geldbörse der Europäischen Union: 24 von 27 Ländern werden die Frist verpassen
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Digitale Geldbörse der Europäischen Union: 24 von 27 Ländern werden die Frist verpassen

منبع تصویر: euronews.com

Von Aktualisiert: 2 Min. Lesezeit 45,041

Die digitale Geldbörse der Europäischen Union, die als innovatives Werkzeug zur Erleichterung der täglichen Interaktionen der europäischen Bürger konzipiert wurde, steht derzeit vor Herausforderungen seitens der Mitgliedstaaten. Die Europäische Union plant, bis Ende 2026 von jedem der 27 Mitgliedstaaten mindestens eine gültige digitale Geldbörse anzubieten. Berichten zufolge werden jedoch 24 dieser Länder nicht in der Lage sein, diese Frist einzuhalten.

Aktuelle Fortschritte und bestehende Herausforderungen

Derzeit haben EU-finanzierte Pilotprojekte in Zusammenarbeit mit 350 verschiedenen Organisationen über 1500 digitale Identitäten ausgegeben und mehr als 8000 grenzüberschreitende Transaktionen durchgeführt. Diese digitale Geldbörse, die kostenlos ist, kann nationale Ausweisdokumente, Führerscheine, Bildungsnachweise, Gesundheitsversicherungsinformationen und Bankdaten speichern. Dieses Werkzeug nutzt drei Schutzebenen, darunter selektive Offenlegung, Anonymität und Unabhängigkeit vom Aussteller.

Ungleichmäßige Entwicklung in den Mitgliedstaaten

Die Nutzung der digitalen Geldbörse ist freiwillig, und Papierdokumente bleiben weiterhin gültig. Dennoch erfolgt die Entwicklung dieser Technologie in verschiedenen Ländern ungleichmäßig. Italien führt mit fast 8 Millionen monatlichen Nutzern. Im Gegensatz dazu plant Deutschland, diese Geldbörse im Januar 2027 einzuführen, während die Niederlande aufgrund von nur 57 Nutzern in den ersten Tests ihren Starttermin auf Ende 2027 verschoben haben. Bulgarien arbeitet ebenfalls noch an der Gesetzgebung zu dieser Technologie.

Nach neuen Gesetzen, die verabschiedet werden sollen, sind Unternehmen verpflichtet, diese digitale Geldbörse bis zum 24. Dezember 2027 zu akzeptieren. Gleichzeitig müssen Banken ab Juli 2027 diese Vorschriften einhalten, um mit den Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche in Einklang zu stehen. Währenddessen haben digitale Rechtegruppen wie EDRi Bedenken hinsichtlich der Gesetzesentwürfe geäußert, die möglicherweise Gesichtserkennung und eine Verringerung des Datenschutzes beinhalten könnten.

Quelle: euronews.com