Die Anzahl der Diebstähle in europäischen Haushalten und Unternehmen ist erheblich gesunken. Laut neuen Daten von Eurostat ist diese Zahl in den letzten zehn Jahren um mehr als 35 Prozent zurückgegangen, von 1,2 Millionen Fällen im Jahr 2014 auf 700.000 Fälle im Jahr 2024. Diese Zahlen umfassen sowohl Wohn- als auch Gewerbeimmobilien, und trotz dieser positiven Nachricht bleibt Europa weiterhin Schauplatz eines Kampfes zwischen Dieben und Bürgern sowie Geschäftsinhabern.
Besorgniserregende Statistiken in Österreich und Schweden
Österreich hat mit einer Diebstahlrate von 700 Fällen pro 100.000 Einwohner im Jahr 2024 die höchste Diebstahlrate in der Europäischen Union. Nach Österreich folgen Schweden mit 601 Fällen und Luxemburg mit 568 Fällen. Im Gegensatz dazu hat Litauen mit einer Rate von 24 Fällen pro 100.000 Einwohner die niedrigste Diebstahlrate unter den EU-Ländern gemeldet. Zudem hat Litauen mit einem signifikanten Rückgang von 79 Prozent bei Diebstählen im Vergleich zum Jahr 2014 den größten Rückgang in diesem Bereich verzeichnet.
Mehr lesen: Vertrauen in Friedrich Merz ist gefährdet
Europäer setzen sich für mehr Sicherheit ein
Europäische Bürger haben zunehmend begonnen, sich mit Sicherheitstechnologien auszustatten, um Bedrohungen durch Diebstahl zu begegnen. Laut Statistiken ist die Produktion von Sicherheitssystemen in der Europäischen Union von 30,1 Millionen Einheiten im Jahr 2015 auf 68,3 Millionen Einheiten im Jahr 2025 gestiegen. Irland, als eines der führenden Länder in diesem Bereich, hat berichtet, dass die Nutzung von Heim-Sicherheitstechnologien wie Alarmanlagen und Überwachungskameras von 17 Prozent im Jahr 2022 auf 30 Prozent im Jahr 2024 gestiegen ist.
Insgesamt sind in der Europäischen Union, Großbritannien, der Schweiz und Norwegen etwa 20 Millionen Alarmanlagen für private Immobilien und kleine Unternehmen installiert worden. Dennoch erscheint diese Zahl im Vergleich zum nordamerikanischen Markt, wo die Konzentration von Alarmanlagen dreimal höher ist, niedrig.
Den veröffentlichten Statistiken zufolge haben Spanien mit einem Rückgang von 21 Prozent bei Diebstählen und Frankreich mit einem Rückgang von 23 Prozent im Vergleich zu anderen europäischen Ländern eine bessere Situation. Es ist jedoch auch bemerkenswert, dass Frankreich weiterhin die höchste Anzahl an Diebstählen mit über 300.000 Fällen pro Jahr verzeichnet.
Diese Entwicklungen stellen eine ernsthafte Besorgnis für europäische Bürger dar, die sich mehr denn je auf ihre Sicherheit vorbereiten müssen. Es scheint, dass präventive Maßnahmen und die Beachtung von Sicherheitstechnologien eine Schlüsselrolle bei der Reduzierung dieser Zahlen spielen können.
Mehr lesen: Der deutsche Kanzler wird nicht zur UN-Generalversammlung in New York reisen · Anstieg von 35.959 täglichen Flügen in Europa trotz des Nahostkriegs




