۱۹ شهریور ۱۴۰۵ --:--
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Der Schmerz eines Orchesterdirigenten: Musik ist für die Arbeiterklasse nicht mehr zugänglich
Kultur und Reisen

Der Schmerz eines Orchesterdirigenten: Musik ist für die Arbeiterklasse nicht mehr zugänglich

اورانیور فارسی 2 دقیقه زمان مطالعه 29,959

Klassische Musik, diese edle Kunst, die einst für alle zugänglich war, ist nun zu einer exklusiven Bühne für wohlhabende Menschen geworden. Während heutzutage von Vielfalt und Inklusion in diesem Bereich die Rede ist, ist die Realität, dass Menschen, die sich die Kosten nicht leisten können, kaum in diesem Raum präsent sein können.

Erinnerungen an die frühen Tage

Ich erinnere mich, dass ich in meiner Kindheit aus einer Arbeiterfamilie mit viel Mühe ein Instrument an einer öffentlichen Schule erlernen konnte und mit Hilfe der städtischen Musikdienste das Spielen lernte. Sogar für das Spielen der Violine lieh ich mir von meinen Freunden. Aber jetzt ist dieser Weg auf unvorstellbare Weise schwierig geworden.

Musikinstrumente und Unterrichtsklassen zu horrenden Preisen, zusammen mit dem Mangel an Unterstützung für junge und talentierte Künstler, haben dazu geführt, dass viele von ihnen aufhören, in diesem Bereich aktiv zu sein. Kann man wirklich erwarten, dass klassische Musik, die einst als Kunst für alle bekannt war, jetzt nur den Reichen gehört?

Herausforderungen in der Musikwelt

Klassische Musik benötigt mehr Unterstützung und Aufmerksamkeit für junge Künstler, insbesondere aus der Arbeiterklasse. Während diese Branche ständig über Vielfalt und Inklusion spricht, sollten wir uns daran erinnern, dass diese Gespräche nur dann Bedeutung haben, wenn sie die Lebensrealitäten von Arbeiterkünstlern beeinflussen.

Wir müssen als Gesellschaft, die Kultur und Kunst schätzt, daran arbeiten, die Bedingungen für junge Künstler zu verbessern. Währenddessen können derzeit nur diejenigen, die finanziell unterstützt werden, in dieser schönen Welt bleiben. Können wir wirklich akzeptieren, dass Kunst und Kultur auf geschlossene und wohlhabende Türen beschränkt werden?

Quelle: theguardian.com