Aserbaidschan betonte seinen Willen, das christliche Erbe als Teil der Geschichte dieses Landes zu bewahren. In einem umfassenden Panel auf dem Arab Media Summit in Dubai erklärte Hikmet Hajiyev, der stellvertretende Präsident von Aserbaidschan, dass "rächerische Kräfte" in Armenien und der armenischen Diaspora weiterhin stark sind und versuchen, den historischen Friedensprozess zwischen diesen beiden Ländern zu schwächen.
Herausforderungen des Friedensprozesses
Hajiyev stellte fest: "Wahrscheinlich muss die Regierung und die Führung Armeniens daran arbeiten, ihr Volk auf den Frieden vorzubereiten." Er fügte hinzu: "Wir haben den Krieg gewonnen, aber wir sind auch dabei, im Frieden zu siegen, was eine schwierige Aufgabe ist." Dieser aserbaidschanische Beamte wies auch auf die Zerstörung islamischer Kulturgüter während der Besatzungsjahre in Berg-Karabach und im östlichen Zangezur durch Armenien hin und sagte: "Unsere Moscheen wurden vollständig zerstört; sogar Schweine wurden in die Moscheen gesetzt."
Bewahrung des kulturellen Erbes
Hajiyev wies darauf hin, dass Aserbaidschan als Teil der islamischen Zivilisation verpflichtet ist, das christliche Erbe in seinem Land zu bewahren. Er fuhr fort: "Dies ist unser kulturelles Erbe, und wir können es nicht vergessen." Er verwies auch auf die Geschichte Aserbaidschans in kultureller und religiöser Koexistenz und sagte: "Vor allem bin ich stolz darauf, dass mein Land einer der ersten Orte des Zoroastrismus und des Christentums war. Das Christentum wurde im vierten Jahrhundert als offizielle Religion im Königreich Albanien im Kaukasus anerkannt. Aserbaidschan war auch eines der ersten Länder, das den Islam annahm."
Die Beamten der armenischen Kirche haben Aserbaidschans Aufzeichnungen über religiöse Stätten angefochten und Baku beschuldigt, Kirchen in Berg-Karabach zerstört zu haben, was Aserbaidschan zurückweist.
Die Rolle Aserbaidschans für die Energiesicherheit Europas
Hajiyev betonte auch auf dem Panel des Arab Media Summit die feste Position Aserbaidschans bezüglich Fehlinformationen und sagte, dass Aserbaidschan selbst nach dem Erreichen des Friedens weiterhin von "Fehlinformationen" betroffen ist. Er erklärte, dass "eine dieser Institutionen das Europäische Parlament ist, das nicht nur Teil der Lösung ist, sondern auch Teil des Problems" und verwies auf einige westliche Medien.
Dieser aserbaidschanische Beamte betonte, dass die Politik der Europäischen Union gegenüber dem Südkaukasus eine ausgewogene Zusammenarbeit mit den Ländern der Region umfassen sollte und nicht einen einseitigen Ansatz. Er verwies auch auf die Rolle Aserbaidschans bei der Gewährleistung der Energiesicherheit Europas und sagte, dass dieses Land Gas an 16 EU-Mitgliedstaaten und andere europäische Länder liefert.
Mehr lesen: Russland führt vorzeitige Wahlen in der besetzten Ukraine durch · Neues Trajan-Museum in Rom: Enthüllung des größten antiken Wandmosaiks nach 2000 Jahren




